Mai 2016, Äolische Inseln

Es geht los

Im Mai war es soweit: Es ging zu den Äolischen Inseln. Bisher wusste ich gar nicht dass es diese gab oder gar wo die liegen könnten.

Soviel habe ich nun gelernt: Diese Inselgruppe befindet sich nördlich von Sizilien und ist von dort aus in einer Stunde mit einem Schnellboot zu erreichen

 

Die Anreise

Die Anreise gestaltet sich etwas spannend, denn es gibt keinen Flughafen auf den Inseln, und somit auch keine direkte Anreise. Aber ich glaube das ist ganz gut so, denn ein Flughafen würde auch auf den größeren Inseln schlicht keinen Platz mehr übrig lassen.

Also erfolgt die Anreise über Sizilien - nahliegenderweise Catania - einer Busfahrt nach Milazza, dort erfolgt das Einschiffen auf die Schnellboote in gemütlicher Atmosphäre und das Übersetzen auf die richtige Insel.

Für den Hinweg war in diesem Fall eine Zwischenlandung in München nötig und daraus resultierend eine Übernachtung in Catania. Am nächsten Morgen ging es weiter wie oben beschrieben.

 


Der erste Tag

Nach dem 2. Teil der Anreise gab es Gelegenheit die Insel Lipari zu erkunden.

Der zweite Tag

Der 2. Tag begann mit einem lockeren Rundgang durch den Fährhafen, zum Kenenlernen der Insel, Klärung der anstehenden Kamera-Fragen und warmschiessen derselben .

Gerade im Hafen war die Gedult der Fischer mit den fliegenden Inselbewohnern faszinierend. Insbesondere da letztere seit Jahrhunderten frisch gefangene Fische als besonderen Service und Köstlichkeit kennen.

Anschließend ergab der Bummel durch die engen Gassen des Ortes zum alten Hafen die Möglichkeit, die besondere Atmosphäre einzufangen.

Als Bernd, unser Foto-Coach, unser Gewusel am Hafen sah, schien er doch deutliche Zweifel zu haben ob da etwas zu retten sein könnte ...

 

Abends stand noch ein Besuch des alten Observatoriums auf dem Plan, hier sind aufgrund der guten Aussicht Available Light Aufnahmen geplant.

 

Der dritte Tag

Am dritten Tag war eine Rundfahrt zu verschiedenen Lokationen der Insel Lipari organisiert.

Der erste Stop ist ein Aussichtspunkt in der Nähe von Cola Pirrera, mit einem wunderschönen Ausblick auf Lipari, wo wir ja gerade erst gestartet waren.

 

Danach gibt es ein wenig 'Lost Places' in einem alten, aus Umweltschutzgründen verlassenen Bimssteinwerk bei Porticello.

 

Weiter geht es zu dem Aussichtspunkt Quattrochi mit Blick Richtung Vulcano.

 

Zum Abschluß folgen wir noch der Empfehlung unseres einheimischen Fahrers, einem beeindruckenden Blick über Lipari in der Lichstimmung des Spät-Nachmittages.

Ein Überblick über die Insel Lipari

 

Der Ort Lipari mit Hafen und etwas südlich dem Historischen Hafen

Die Tour am 4. Tag nach Stromboli

 


Der vierte Tag

Nun schien Bernd doch insoweit zufrieden mit uns zu sein, dass eine ganztägige Tour zur Insel Stromboli mit dem Stromboli und einer Schiffstour rund um Stromboli auf dem Programm stand - vorab mit einem fototechnischen Abstecher auf Panarea.

 

Aus Stromboli verschafften wir uns im 'Ristorante Il Canneto' erst einmal einen Überblick bei Espresso und Eis.

 

Am Spätnachmittag stand am höchsten Aussichtspunkt des Ortes Stromboli, die Piazza San Vincenzo, die absolut phantastische Pizza mit Blick auf die See, oder war es die Pizza mit phantastischem Blick? Nein, es war beides!! Die Pizzeria hört übrigens auf den traditionellen italienischen Namen 'Bar Ingrid'.

 

Der Tag wurde nach der Vulkanbeobachtung von See mit den regelmäßigen Ausbrüchen - an diesem Tag etwa alle 15min - abgeschlossen mit der ca. 2-stündigen Rückfahrt - allein dies schon ein Erlebnis, im Dunkeln auf dem Oberdeck zu liegen, den Wind zu geniessen und die Sterne zu beobachten.

 

Noch ein Hinweis: Die Unschärfe des letzen Fotos dieser Reihe - dem Ausbruch - ist natürlich nur auf den recht wackeligen Untergrund des Schiffes zurückzuführen.

 


Der fünfte Tag

Heute stand eine 'richtoge' Schiffsreise auf dem Programm. Diesmal haben wir bewußt nicht eines der Schnellboote genutzt, sondern eine der Autofähren. Es geht nach Salina, wir verlassen das Schiff am Hafen Santa Marina und finden auf mediterranem Weg die gebuchte Rundfahrt - mediterran, weil Bernd den Fahrer anrufen mußte und plötzlich ein Telefon direkt neben ihm klingelte.

 

Ankerpunkte des Besuchs waren - neben Santa Marina - ein Betrieb welcher Kapern produziert, der Hauptort Malfa und Pollara als Drehort verschiedener Szenen des Films  „Il Postino“  zur fotografischen Betrachtung.

 


Auf der Karte ist die Reiseroute gut zu erkennen.

- Ankunft auf Salina in Santa Marina

- Fahrt nach Malfa zur Erkundung des Ortes und des Leuchtfeuers

- Besuch in der Kapernproduktion

- Drehorte des Filmes, sowohl das Haus als auch der Strand von Pollara

- der Hafen von Rinella mit Rückreise per Schnellboot



Diese beeindruckende Inselrundfahrt endete naturgemäß im Hafen - diesmal in dem kleinen Hafenort Rinella. Dort hatten wir Zeit genug uns noch etwas umzusehen und ungeduldig auf die nicht kommen wollende Fähre zu warten - die erwies sich letzendlich als pünklich, als sie unvermittelt hinter einem Felsen auftauchte und keine 2 Minuten später am Hafen festmachte.

Der sechste Tag

Der sechste und somit letzte Tag bildete schon den Ausklang der natürlich viel zu kurzen Reise. Es stand ein Ausflug mit frühzeitiger Abreise zur Nachbarinsel Vulcano an, zwecks Besteigung des Vulkanes, möglichst vor der Mittagshitze. Das ist gelungen.

 

Nach der Rückreise und gemeinsamer Betrachtung der entstandenen Bilder stand nur noch das Abschiedsessen im alten Hafen der Insel Lipari auf dem Programm - irgendwie wurde der Zeitplan hier mediterran interpretiert, trotz der frühen Abreise am nächsten Morgen.

 

Wie schon beschrieben die Rückreise: Die Fähre nach Siziien, der gemietete Bus zum Flughafen Catania mit Ankunft zur Mittagszeit. Im Laufe des Nachmittages reduzierte sich die Gruppe immer weiter bis abens, die letzten benötigten Flüge waren nach Hamburg und Köln/Bonn, welche sich aufgrund der Unwetter nördlich der Alpen deutlich verzögerten, nach Köln/Bonn mußte aufgrund einer Beschädigung sogar ein Ersatzflugzeug bereitgestellt werden - die Besatzung hat das Problem aber wirklich gut gelöst.

 


Wie es scheint ist der Tour-Organisator Bernd trotz der anfänglichen Skepsis insgesamt zufrieden mit den Ergebnissen


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Kommentare: 3
  • #1

    Natalie (Sonntag, 21 August 2016 19:51)

    Hier funktioniert die Karte nicht. Woher kommen die Unterschiede?
    Gruß
    Natalie

  • #2

    GBFotos (Sonntag, 21 August 2016 19:55)

    Na, ganz einfach:
    Dies ist die ursprüngliche Methode, funktioniert leider nicht. Ich denke die funktionierene Methode muss ich noch etwas verfeinern und dann überall anwenden.
    Gruß
    Georg

  • #3

    GBFotos (Sonntag, 09 Oktober 2016 10:23)

    So,
    dank der Fehlerbehebung durch den Tool-Anbieter Jimdo funktionieren nun alle Google-Maps wieder
    Gruß
    Georg